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World of Warcraft Human

Lest hier die Geschichte der Menschen. ((c) Fintalas Sturmschild)


GeschichteBearbeiten

Die UrsprüngeBearbeiten

Woher die Menschen kamen liegt unter den Schleiern der Vergangenheit verborgen. Weder die Trolle, noch die Zwerge oder die Elfen berichten über eine Existenz vor oder kurz nach der Großen Teilung. Allerdings gibt es Gerüchte über eine nomadische, angeblich menschliche Rasse namens Azotha noch vor der Großen Teilung, die als Jäger und Sammler in Konflikt mit den Trollen lag. Weiteren Gerüchten zu Folge sind die Menschen wie die Zwerge und die Gnome Abkömmlinge der vom "Fluch des Fleisches" betroffenen Titanendiener, im Fall der Menschen dem Volk der Vrykul.
Fest steht lediglich, dass sich die Hochkultur der Menschen aus einigen nomadischen Stämmen im Arathihochland zu der Zeit zu entwickeln begann, als die Hochgeborenen in ihrem Exil in Lordaeron eintrafen. Fest steht aber auch, dass es einen primitiven menschlichen Nomadenstamm in Tanaris gibt. Dies lässt in meinen Augen den Schluss zu, dass die Menschen schon recht lange die Welt von Azeroth bevölkerten, als nomadische Stämme im Schatten der trollischen und nachtelfischen Hochkulturen, so schwach, dass sie den Geschichtsschreibern jener Epoche keinerlei Erwähnung wert waren. Ein Indiz für den Wahrheitsgehalt der Gerüchte.



Strom - Königreich der MenschenBearbeiten

Ungefähr zum Zeitpunkt der Besiedelung Quel'Thalas durch die Hochelfen gab es auch im Leben der auf Lordaeron ansässigen Menschen eine große Veränderung. Solange die Menschen denken konnten, hatten die einzelnen Stämme miteinander im Konflikt gelegen. Ein junger Stammesführer sah jedoch, dass es eine weit größere Bedrohung für seinen Stamm gab: die Trolle. Thoradin, Fürst der Arathi, träumte davon die Menschen gegen ihre Feinde zu vereinigen. Einen Stamm nach dem anderen besiegte der geschickte Stratege, gewährte ihnen jedoch volle Gleichberechtigung, waren sie erst einmal unterworfen. Bald hatte er alle Stämme unter seinem Banner vereinigt und gemeinsam gründeten sie im Arathihochland das Königreich Arathor. Ganz im Süden des Landes ließ er Strom errichten, die Hauptstadt des neuen Reiches und mächtige Festung der Menschheit. Wohlstand brachte die neue Nation ihren Bewohnern und König Thoradin schuf das erste stehende Heer der Menschen. Arathor blieb jedoch ständig im ständig schwelenden Konflikt mit den ansässigen Waldtrollen. Die junge Nation der Menschen befestigte das Arathihochland und errichtete gegen den Westen einen Wall, der das Land gegen Eindringlinge schützte.
Ausgelöst durch die Konflikte mit den Waldtrollen von Amani begegneten die Menschen auch den Hochelfen, höchstwahrscheinlich Waldläuferkorps bei einem der Angriffe auf die Hochburg der Trolle im Hinterland. Beide Seiten misstrauten einander jedoch und so beschränkte sich der Kontakt auf ein Minimum.



Die Trollkriege und die MagieBearbeiten

Bedrängt von ihren Feinden hatten es die Waldtrolle trotz allem geschafft, sich langsam von der Niederlage gegen die Elfen zu erholen. Jetzt endlich würde ihr Befreiungsschlag gegen die Hochelfen von Quel'Thalas stattfinden und im Anschluss würde man sich dann um die kleinere Bedrohung, die nervigen Menschen, kümmern. Jetzt, im Angesicht einer großen Invasion von Trollen und am Rande der Niederlage, vergaßen die Hochelfen ein wenig ihren Stolz und baten das in ihren Augen primitive, menschliche Königreich um Hilfe. Ein Pakt wurde besiegelt, der den Menschen nicht nur neue Verbündete bescherte, sondern auch eine wirksame Waffe: Die Magie. Hundert durch die Quel'dorei handverlesene Menschen wurden in die Geheimnisse der Magie eingeweiht. König Thoradin hielt zwar wenig von diesen neuen Magiern, doch er spürte das Ausmaß der Bedrohung durch die Trolle, die ihn schon früher dazu getrieben hatte Verbündete zu suchen und in der Einheit der Menschen geendet hatte. Mitsamt den Hochelfenbotschaftern und dem gesamten Heer marschierte er nach Norden und am Fuße der Alteracberge kam es zur Entscheidungschlacht.
Menschen und Hochelfen ergänzten sich in ihren militärischen Fähigkeiten. Während die Stärke von Arathor und auch der meisten späteren Menschenkönigreiche in der standhaften Infanterie und der beweglichen Reiterei lag, waren die Hochelfen wahre Meister in den Künsten der Magie und des Fernkampfes. Hochelfenmagier nutzten Feuer, um zu verhindern, dass Verwundungen der Trolle heilten, während die Menschen die Sicherheit eben dieser Magier sicherten. Der vereinten Schlagkraft hatten die angeschlagenen Trolle wenig entgegen zu setzen und ihr anfangs erfolgreicher Vergeltungsschlag wurde vereitelt.
Zwischen Menschen und Hochelfen entwickelten sich Handelsbeziehungen und ein Schwur wurde geleistet, dass in Zeiten der Not die Nation von Arathor immer auf die Hilfe der Hochelfen zählen konnte.



Die Sieben ReicheBearbeiten

Strom wuchs, doch dem Wachstum der Stadt waren Grenzen gesetzt. Auch führten Thoradins Erben ebenfalls ein strenges Regime und viele der Bewohner fühlten sich nicht nur räumlich eingeschränkt. Die Ersten, die Strom verließen, waren die Magier. Zu stark waren ihnen die Kontrollen und das Misstrauen durch die Könige von Strom. Sie reisten nach Norden, an die südlichen Ufer des Lordameresees am westlichen Fuße des Alteracgebirges und gründeten die Stadt Dalaran, künftiges Zentrum für die Ausbildung der Magie und Zufluchtsort der Gelehrten. Wenig später begann eine zweite Auswanderungswelle und die Staaten Kul Tiras, Gilneas und Alterac entstanden. Alle drei Staaten fühlten sich Strom eng verbunden und erkannten weiterhin die Oberherrschaft von Strom an, förderten den Reichtum ihrer Hauptstadt und füllten die Reihen von Stroms Armee, doch förderten sie gleichzeitig weiter den Unmut von Stroms Bewohnern. In dieser Zeit war es auch, dass die Menschen zum ersten Mal in Kontakt mit den Zwergen kamen, allen voran die Wildhammer- und Eisenschmiede-Zwerge. Besonders zu den Zwergen von Eisenschmiede entwickelte sich ein starkes Band.
Doch immer mehr Menschen befürworteten die Suche nach einer neuen Heimat und meinten, mit den fruchtbaren Ebenen nördlich des Lordamere Sees und des Alteracgebirges ein passendes Gebiet gefunden zu haben. Trotz der Aufforderung durch den Adel weigerte sich das Königsgeschlecht von Arathor jedoch, die Stadt in der die Größe der Menschen begonnen hatte aufzugeben. So kam es, dass sich schließlich die Adligen und viele Bewohner Stroms ohne ihr Königshaus aufmachten den Norden zu besiedeln, wo sie den Stadtstaat Lordaeron mit den Gebieten Tirisfal und den Nordlanden begründeten. Zurückgelassen vom Großteil des Volkes und umgeben von bröckelnden Mauern wandte sich das Königshaus mit seinen Getreuen Richtung Süden und begründete südlich der Berge von Khaz Modan das Königreich Azeroth und die neue Königsstadt Stormwind. Das Königreich von Arathor hatte aufgehört zu existieren und das alte Zentrum der Menschen wurde in Stromgarde umbenannt. Reichtum wuchs in den einzelnen Stadtstaaten, doch auch eigene Sitten und Gebräuche entwickelten sich. Effektiv war König Thoradins Traum von einer geeinten Menschheit gescheitert.



Der erste KriegBearbeiten

Es war die Bedrohung durch die Horde die dafür sorgte, dass die Menschen sich wieder ihrer gemeinsamen Vergangenheit besannen. Der Hochmagier Medivh, Wächter von Tirisfal (mehr dazu bei Dalaran), war seit seiner Geburt vom Geist des dämonischen Titanen Sargeras besessen. Um jeglichen Widerstand außer den Nachtelfen auf Azeroth schon im Voraus zu unterbinden, waren die Orcs von Draenor zu einer blutrünstigen Horde verdorben worden und Sargeras selbst beschwor in Medivhs Körper ein Portal in den Sümpfen südwestlich von seiner Heimat Karazhan herauf. Die Horde, überzeugt davon einen weiteren einfachen Völkermord wie bei den Draenei begehen zu können, holte sich vor Stormwind eine blutige Nase. Chaos entstand und es dauert längere Zeit, bis sich die Horde erholt. Schließlich jedoch, nach internen Machtkämpfen und damit unter Führung von Orgrim Doomhammer war es der Horde möglich wichtige Siedlungen von Azeroth zu zerstören und Sturmwind zu erobern. König Llane Wrynn wurde ermordet. Hunderte von Flüchtlingen trieben sie nach Norden, unter ihnen auch spätere Helden wie Sir Anduin Lothar, den letzten Spross des Königshauses von Arathor.



Der zweite KriegBearbeiten

Orgrim Doomhammer

Orgrim Doomhammer

König Terenas Menethil II von Lordaeron erhörte die Bitte um Beistand und berief sofort eine geheime Versammlung ein, um die Bedrohung durch die Orcs zu diskutieren. Dank seiner politischen Fähigkeiten schaffte er es nicht nur die Menschennationen Gilneas, Stromgarde, Dalaran, Alterac und Kul Tiras zu gewinnen, nein, auch die Bronzebartzwerge von Eisenschmiede, die Wildhammerzwerge vom Nistgipfel und die Gnome schlossen sich der Allianz an. Die Hochelfen lehnten einen Beistand mit der Begründung ab, Arathor existiere nicht mehr und schickten lediglich einige wenige Truppen. Dies ist der Beginn der Allianz.
Zur gleichen Zeit rüstete auch die Horde auf. Sie versklavte die Drachenkönigin Alextrasza und unter dem Schutz der Drachen machte sich eine Flotte aus den Ruinen von Stormwind auf und landete Truppen im Sumpfland, Arathihochland und dem Süden Lordaerons an. Eine zweite Streitmacht marschierte vom Schwarzfels nach Norden und plünderte Loch Modan. Hier teilte sich das Heer und während ein Teil weiter nach Norden marschierte und alle Zwergenfestungen, unter ihnen auch Grim Batol, die alte Heimat der Wildhammer einnahm, versuchte der zweite Teil Khaz Modan und die Nation von Eisenschmiede sowie die Gnome zu unterwerfen. Die Zwerge widerstanden jedoch an den Toren ihrer großen Stadt erfolgreich und schafften es, große Teile des orcischen Heeres auf lange Zeit zu binden.
Aus Angst bei einer Niederlage seine Machtposition zu verlieren, verriet Lord Perenolde von Alterac die Allianz und versorgte die Horde heimlich mit Vorräten und logistischen Informationen. Es kam am Thandol Übergang zu einem Stellungskampf, über Monate mit keinerlei Gebietsgewinnen aber hohen Verlusten. Die Landoffensive der Horde war zwar gestoppt aber währenddessen kämpften sich die angelandeten Truppen durch das Land westlich und nördlich, das Alteracgebirge als Rückzugsgebiet nutzend. Zu diesem Zeitpunkt schloss sich auch Zul'Jin mitsamt seiner Waldtrolle der Horde an, befreit durch Doomhammer und nun in dessen Schuld. Ein Pakt wurde ausgearbeitet der die fruchtbaren Täler Lordaerons der Horde überlassen würde, während die Wälder wieder an die Amani gehen sollten. Verstärkt durch das gesamte Heer der Waldtrolle fiel die Horde in Quel'Thalas ein und marschierte auf Silvermoon zu. Erst bei den Runensteinen des Eversongforrests konnte die Horde von den Kämpfern der Hochelfen und dem zu Hilfe eilenden Heer der Allianz gestoppt werden. Die Horde hatte den Zorn der Hochelfen auf sich gezogen und in Windeseile schlossen sich die Heere der Hochelfen in voller Stärke der Allianz an. Die Invasion Lordaerons war vorerst gescheitert und die angelandeten Hordetruppen mit ihren Schiffen nach Süden vertrieben. Nun, durch die Niederlage der Horde in Lordaeron, wurden große Mengen an Truppen frei und die Verteidiger des Thandol Übergangs für ihre Ausdauer belohnt. Das Heer der Allianz eroberte den Brückenkopf vollständig und marschierte gegen Süden, die Horde vor sich hertreibend. Das war auch das Ende der Belagerung von Eisenschmiede, denn mit einer Bedrohung im Norden konnte die Belagerung nicht aufrecht erhalten werden.
Eine kurze Pause trat in den Kämpfen ein. Während die Horde Verstärkungen im Süden sammelte war die Allianz damit beschäftigt Überbleibsel der Horde im Norden auszurotten. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch zum ersten Mal der Orden der Paladine in den Schlachten eingesetzt. Dabei kam es auch durch Zufall zur Entdeckung des Verrates von Lord Perenolde und Alterac. Das eigenständige Reich wurde zerschlagen und Lordaeron als Protektorat zugeteilt. Orgrim Doomhammer hatte die Zeit jedoch gut genutzt. Sein zahlenmäßig überlegenes Heer hatte sich am Blackrock gesammelt und war bereit die Allianz zu vernichten. Doch Gul'dan, neben Doomhammer der bedeutendste Orcführer, zerschmetterte die ehrgeizigen Pläne. Seine Gier nach Macht führte ihn dazu mit einem großen Teils des Heeres abzureisen und nach dem Grabmal von Sargeras zu suchen. Das war die Gelegenheit, auf die die Allianz gewartet hatte. Sie nutzten die Chance um die im Stich gelassenen Überreste der Horde anzugreifen und den Widerstand restlos zu vernichten.
Doomhammer ließ die Verräter verfolgen und diese sahen sich zwischen den ausbrechenden Dämonen aus Sargeras Grab sowie ihren Verfolgern eingekesselt. Der Großteil von Gul'dans Stormreaver- und Zwielichthammer-Clans überlebte die Kämpfe nicht. Entfliehende Schiffe wurden wenig später von der Kul'tiras Marine aufgespürt und versenkt. Dieser Truppen entblößt kam es zum Entscheidungskampf zwischen Doomhammer und Lothar. Nach Lothars Tod übernahm Turalyon die Führung und die Allianz siegte am Schwarzfels, nahm Doomhammer gefangen und die Horde floh in Richtung des Portals und leistete dort ein letztes Mal erbittert Widerstand. Doch auch hier siegte die Allianz. Als aber die Horde erneut nach Azeroth vorzudringen drohte durchschritten bedeutende Helden das Portal um es von der anderen Seite zu versiegeln.



Zusammenbruch der AllianzBearbeiten

Der Krieg war gewonnen und während die Städte und Dörfer wiedererrichtet wurden, brachte man die Orcs in Internierungslager. Der Unterhalt dieser Lager war jedoch kostenintensiv und so erlegte König Terenas eine neue Steuer auf sein Volk, sehr zum Unwillen der Bevölkerung. Grenzstreitigkeiten zwischen den unterschiedlichen Nationen kamen auf. Gilneas und Stromgarde verließen die Allianz, wenig später gefolgt von Kul Tiras, wohl aus Gründen der Unzufriedenheit über den Umgang mit den Orcs. Kul Tiras ist inzwischen jedoch wieder Teil der Allianz, wobei es jedoch keine Informationen darüber gibt warum Kul Tiras wieder beitrat. Ich persönlich halte die Flucht der Orcs aus den Lagern für den Auslöser, möglicherweise aber auch die Bedrohung der nahegelegenen Hafenstadt Süderstade durch die Geißel.
Die Unzufriedenheit führte dazu, dass sich viele kriminelle Organisationen in den Reichen der Menschen bildeten. Am bekanntesten war das Syndikat als Zusammenschluss ehemaliger Adliger von Alterac, die sich mit stehlen über Wasser hielten und Kriminelle in ihre Banden aufnahmen und der Kult der Verdammten - Anhänger des Lichkönigs - der die Invasion der Geißel vorbereitete.



Invasion der GeißelBearbeiten

Während Thrall die Horde sammelte und nach Kalimdor floh, brach in den Nordlanden (heutige Pestländer) eine geheimnisvolle Seuche aus. König Terenas entsandte den Adligen Uther Lightbringer, ersten der Paladine und seinen Sohn Arthas, Schüler von Uther, die Ereignisse zu untersuchen. Bald fanden sie heraus, dass die Seuche von einem Kult verbreitet wurde, der sich Kult der Verdammten nannte und über das Getreide verbreitet werden sollte. Doch die beiden, inzwischen von Jaina Proudmoore begleitet, erreichten Stratholme, wo das Getreide verteilt werden sollte zu spät. Die Bewohner waren schon infiziert. Um zu verhindern, dass die Bewohner sich in willenlose Zombies verwandelten, befahl Arthas, die Bewohner abzuschlachten, im dauernden Wettkampf mit dem Schreckenslord Malganis, der versuchte, so viele Untote wie möglich um sich zu sammeln. Entsetzt von der Grausamkeit dieses Befehls wandten sich Uther und Jaina von ihm ab, erst später an die Stätte der Greueltat zurückkehrend und das Ausmaß betrachtend. Zu diesem Zeitpunkt bereitete Arthas schon eine Expedition nach Nordend vor, wohin Malganis geflohen war, nicht ahnend, dass er damit dem Lichkönig in die Falle ging. Dort gelang es Arthas die Untoten zurückzuschlagen und Malganis zu töten, doch um einen hohen Preis. Arthas hatte die verfluchte Runenklinge Frostgramm an sich genommen, das Schwert des Lichkönigs, und so seine Seele verloren. Er kehrte als Held nach Lordaeron zurück, ermordete jedoch seinen Vater und begann die Menschen Lordaerons zu erschlagen während die Geißel im bisher unberührten Tirisfal einfiel. Nach der Eroberung Lordaerons begann er die Invasion von Quel'Thalas um Kel'Thuzad, Anführer des Kult des Verdammten und früheren Gegenspieler wiederzubeleben, damit dieser die Beschwörung Archimondes durchführen konnte. Er war erfolgreich, benötigte jedoch einen passenden Ort für die Beschwörung. Am passendesten erschien den beiden Dalaran, da durch die dortigen Experimente und Dämonenbeschwürungen Risse in die Dimension gekommen waren. Die Beschwörung gelang, Dalaran wurde eingeäschert und zusammen mit Archimonde überquerten große Teile der Geißel das Meer nach Kalimdor, um an der Seite der Brennenden Legion den Weltenbaum anzugreifen. Dort wurde die Legion jedoch von den vereinten Heeren der Horde, der Nachtelfen und der Menschen von Theramore - Flüchtlingen Lordaerons unter Jaina Proudmoore - geschlagen. Die Geißel kehrte nach Lordaeron zurück, eine neue Welle von Flüchtlingen auslösend, von denen viele nicht mehr die schützenden Pässe des Alteracgebirges erreichten, nachdem Arthas die Jagd auf sie eröffnete. Arthas war jedoch gezwungen nach Nordend zurückzukehren, Lordaerons untote Truppen dadurch schwächend. Auch gelang es den Verlassenen ihre mentalen Fesseln abzuwerfen, was zum Bürgerkrieg unter den Untoten führte.



Prognosen für die ZukunftBearbeiten

Mehr denn je sind die Beziehungen in der Allianz bis zum Reißen angespannt. Die Gefahr einer Spaltung in Ost- und Westallianz scheint nur noch wenige Schritte entfernt. Denn während die östlichen Mitglieder der Allianz unter Führung von König Varian Wrynn überzeugt sind, dass die Horde und ihre Verbündeten in der derzeitigen Verfassung keinen akzeptablen Bündnispartner abgeben und auf einen Krieg mit diesen zusteuern, favorisiert die Westallianz unter Führung von Jaina Proudmoore immer noch eine Verbesserung der Beziehungen und die Ausbreitung des Waffenstillstands.


Größter Sprengpunkt für die Allianz werden die zukünftigen Aktionen der Herrscher aller anderen Fraktionen sein. Sturmwind fühlt sich weiterhin verpflichtet die Länderein Lordaerons in voller Größe wieder herzustellen. Ein Krieg gegen die Verlassenen ist nicht nur wahrscheinlich, sondern absehbar. Für die Beziehungen innerhalb der Allianz wird entscheidend sein, wie Thralls Horde sich entscheidet. Sollte Thrall die Verlassenen nicht opfern und somit seinen guten Willen demonstrieren wird Varian seine Drohung wahrmachen und die Invasion Durotars vorbereiten. Dies könnte Jaina als Anlass nehmen aus der Allianz auszutreten, wohl gefolgt von den Nachtelfen.


Die Staaten der MenschenBearbeiten

LordaeronBearbeiten

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Größtes Menschenkönigreich der Vergangenheit und Heimat großer Teile von Stroms ehemaliger Bevölkerung. Lordaeron war unter König Terenas II Basis für jegliche Operationen gegen die Horde im zweiten Krieg und politischer Führungsstaat. Zum heutigen Zeitpunkt fast völlig vernichtet. Lordaeron litt am stärksten unter dem Angriff der Geißel und hat sich bisher nicht erholen können. Anspruch auf die politische Vertretung erheben die Geißel, Verlassene und Scharlachroter Kreuzzug mit Wehrbauern. Viele ehemalige Lordaeroner flohen nach Westen und gründeten Theramore, während die übrigen Flüchtlinge sich nach Süden aufmachten und eine Zuflucht in Sturmwind fanden. Solange Menschen und Untote noch Armeen aufbringen können wird Lordaeron immer ein Schlachtfeld bleiben.


Herrscher: Prinzessin Calia Menethil (verschollen. Ihr Anspruch wird von Sturmwind und dem Scharlachroten Kreuzzug unterstützt/durchgesetzt)
Anspruch erheben auch Arthas Ner'zhul Menethil (Vertreten durch Offiziere) und Sylvanas Windrunner (Bansheekönigin der Verlassenen)
Staatsform: Ehemals Monarchie mit Einfluss durch Landadel, derzeit ungeklärt

Wappen: Blaues Lordaeron-L auf weißem Grund
Nationalfarbe: Weiß

Gebiete: Tirisfal, Silberwald, Pestländer (ehemals Nordlande) und das Hügelland



AlteracBearbeiten

Phoenix

Schwächstes, aber auch ältestes Reich der Menschen außerhalb von Arathor. Arbeitete wären des zweiten Krieges mit der Horde zusammen und wurde nach Aufdeckung des Verrates zwischen Lordaeron und Stromgarde aufgeteilt. Das östliche Hügelland ging an Stromgarde, während der Rest als Protektorat Alterac von Lordaeron kontrolliert wurde. Mit dem Zusammenbruch Lordaerons im dritten Krieg entstand ein Machtvakuum, das derzeit vom Syndikat und Ogern ausgefüllt wird.


Herrscher: Lord Aliden Perenolde
Staatsform: Derzeit Anarchie

Wappen: Oranger Phönix auf unbekanntem Hintergrund.
Nationalfarbe: Orange

Gebiete: Alteracgebirge



StromgardeBearbeiten

Stromgarde Tabard

Einst unter dem Namen Arathor Gründungsreich der Menschen, zeugen heute nur noch Ruinen wie der Thoradinwall und der durch die Zwerge errichtete Thandolübergang von der einstigen Größe. Die Hauptstadt Strom wurde in großen Teilen von Ogern des Boulderfistclans und einer eigenständigen Abteilung des Syndikats unter Lord Falconcrest eingenommen. Lediglich ein Drittel der Stadt ist weiterhin durch die alten Einwohner besetzt. Äußere Feinde sitzen im ehemaligen Internierungslager Hammerfall und den Trolldörfern. Der Widerstand im Arathihochland wird durch die Liga von Arathor organisiert, die von ihren Gönnern in Sturmwind mit Geld und Waffen versorgt wird. Die Rüückkehr der Outland-Expedition und kampfgestählter Soldaten Stromgardes unter Führung des charismatischen Danath Trollbane könnte in naher Zukunft die langersehnte Wende für die Allianz bedeuten.


Herrscher: Prinz Galen Trollbane (möglicherweise abzulösen durch dessen Onkel Danath)
Staatsform: Monarchie, mit Einfluss durch Landadel

Wappen: Rote Faust auf weißem Grund
Nationalfarbe: Rot

Gebiete: Arathihochland, Arathibecken, (möglicherweise auch östliches Hügelland bis zum Fluss).



DalaranBearbeiten

Az kylgal dalaran

Ausbildungsstätte fast aller älteren Magier der Menschen und Aufbewahrungsstätte vieler wertvoller magischer Artefakte wurde Dalaran bereits mehrfach zerstört, jedoch immer wieder aufgebaut. Dalaran befindet sich derzeit in Nordend um als Posten für den Krieg gegen Malygos zu dienen, ursprünglich jedoch am Südufer des Lordameresees beheimatet. Dalaran war auch Sitz des Rates von Tirisfal, einem volksübergreifenden Magierorden, dessen Aufgabe es war Dämonen unschädlich zu machen.


Im Zuge des Krieges gegen den blauen Drachenschwarm hat Dalaran zum ersten Mal in seiner Geschichte auch potenzielle Feinde der Allianz bewusst in seine Mauern aufgenommen. Damit löst es sich immer stärker von seinen alten Bindungen.


Herrscher: Rat der Kirin Tor
Staatsform: Magokratie, senatsähnlich aufgebaut

Wappen: Goldenes Auge auf Violett
Nationalfarbe: Violett

Gebiete:Ehemals das direkte Umland, sowie gemeinsam mit Sturmwind die Festung Nethergarde in den Verwüsteten Landen. Nach Zusammenbruch Lordaerons auch Silberwald. Heute befindet sich die Stadt im schwebenden Zustand über dem Kristallsangwald im Herzen Nordends.

SturmwindBearbeiten

AllianceBanner

Ursprünglich als Königreich Azeroth bekannt, nach dem auch der Kontinent benannt ist, wurde der Name der alten Königsburg nach dem Wiederaufbau zum neuen Namen des Königreichs. Sturmwind ist nach der Zerstörung Lordaerons und dem Zerfall der übrigen Reiche neben Theramore letzte Bastion der Menschen. Sturmwind bot nach dem dritten Krieg allen Flüchtlingen aus dem Norden ein neues Zuhause, wie es ihre Eltern und Großeltern und vielleicht sogar sie selbst als Kinder an der Küste von Süderstade fanden. Die Stadt ist wohl bewaffnet, floriert vom Handel mit anderen Städten und die Lage friedlich. Dämonen und Untote sind die verhassten Feinde jedes normalen Bürgers und auch die Horde findet wenige Fürsprecher. Das Volk ist mächtig genug, um Verbrecher, Kultisten, Hexenmeister und Ãhnliche Gestalten nach kurzem Prozess öffentlich hinrichten zu lassen. Neben den Menschen kann Sturmwind auch eine ansehnliche zwergische Bevölkerung aufweisen, sowie Hochelfen, Gnome aber sogar auch Nachtelfen. Derzeit mächtigstes Königreich der Menschen. Sturmwind erhebt Anspruch auf die Führung der Allianz.


Erste direkte Kontakte mit der Geißel hatte Sturmwind vor kurzer Zeit, als der Lichkönig seine Offensive startete. Dieser direkte Angriff verhinderte den Marsch auf die Pestländer und brachte König Varian dazu einen Vergeltungsschlag nach Northrend zu starten. Varian ist überzeugt, dass Thrall die Horde nicht unter Kontrolle hat und nur ein schnelles Handeln die Position der Allianz festigen kann.

Herrscher: König Varian Wrynn
Staatsform: Erbmonarchie mit gewählten Magistraten in den Gemeinden

Wappen: Gelber Löwenkopf auf Blau
Nationalfarbe: Blau

Gebiete: Sturmwind, Elwynn, Nordhaintal, Westfall, Dämmerwald, Rotkammgebirge, Karazhan. Nethergarde wird gemeinsam mit Dalaran kontrolliert.



GilneasBearbeiten

Gilneas

Eingebettet zwischen rauen Berghängen an der Küste und dem Graumähnenwall im Norden ist Gilneas eine einzige Festung. Zwar war Gilneas während dem zweiten Krieg Teil der Allianz und sandte auch Truppen, war jedoch der Überzeugung, sollten die Orcs nach Gilneas kommen, werde man mit denen schon fertig werden. Mit Ende des Krieges zog Gilneas jegliche Unterstützung zurück und verschanzte sich hinter dem frisch errichteten Wall. Seit dem sind keinerlei Informationen aus Gilneas herausgedrungen und das Tor blieb seit dem dritten Krieg verschlossen, selbst als Flüchtlinge aus Lordaeron um Einlass bettelten. Schiffe aus Gilneas befuhren jedoch noch die Meere und unter Lady Jainas Truppen in Kalimdor befand sich eine Gilneas Brigade, möglicherweise politische Abweichler.
Gerüchten aus Kul Tiras zufolge, könnte Gilneas den Naga zum Opfer gefallen sein.


Herrscher: König Genn Graumähne
Staatsform: Monarchie

Wappen: Weiße Rune auf Schwarz
Nationalfarbe: Schwarz

Gebiete: Halbinsel Gilneas.



Kul TirasBearbeiten

Kul Tiras


Kul Tiras ist ein älteres Menschenreich, gegründet auf einer Inselgruppe und Hauptumschlagsplatz für den gesamten Meereshandel der Allianz. Die Flotte ist legendär, ebenso wie die Marinesoldaten, die im zweiten Krieg entscheidend für vielen Schlachten gegen die Horde zu Wasser waren und die Landoffensiven erst ermöglichten. Die Hauptstadt ist Boralus. Auch Kul Tiras wurde von Trupps der Geißel angegriffen, spürte jedoch nur einen leichten Hauch dieser Gefahr. Weitaus größerer Schaden wurden dem stolzen Reich durch den Kampf gegen die Horde, die Abreise Jaina und Daelin Proudmoores nach Kalimdor mit Großteilen der Flotte und den steten Konflikt mit Naga, Murlocs und Piraten zugefügt.

Herrscher: Admiral Tandred Proudmoore

Staatsform: Aristokratie, Erbthronfolge

Wappen: Hellgrüner Anker auf Dunkelgrün

Nationalfarbe: Grün

Gebiete: Kul Tiras sowie vorgelagerte Marinestützpunkte und Handelsposten.



TheramoreBearbeiten

Theramore banner

Das jüngste Königreich der Menschen ist derzeit auch Hauptstadt der Allianz, angefochten durch das aufstrebende Sturmwind. Als Festung und letzte Rückzugsmöglichkeit entworfen liegt Theramores sonstiges Potential nur in der Bedeutung als Hafen. Gegründet wurde die Stadt von Flüchtlingen Lordaerons, Kul Tiras und wohl auch Gilneas, die Medivhs Prohezeiung Glauben schenkten, inzwischen aber verstärkt durch Mitglieder der dritten Flotte von Kul Tiras, die unter Admiral Daelin Proudmoore dessen Tochter nachreiste und für heftige Störungen im Waffenstillstand mit den Orcs sorgten.

Herrscher: Lady Jaina Proudmoore

Staatsform: Aristokratie, als Rat organisiert

Wappen: Drei blaue Sterne unter blauem Anker auf Weiß, sowie Lordaeron-L in der Ecke

Nationalfarbe: Gold

Religion: Das heilige LichtBearbeiten

Menschen folgen der Philosophie des Heiligen Lichtes. Diejenigen, die keine direkten Anhänger sind - oder sich in einer Glaubenskrise befinden - akzeptieren die Religion doch aufgrund ihrer Ziele und den eindrucksvollen Demonstrationen der Macht des Lichts. Anhänger anderer Religionen sind unter den Menschen kaum vorhanden, abgesehen von einigen Schattenkultisten und Anhängern von Geißel oder Legion. Einzig die Religion der Nachtelfen könnte in der Zukunft einen starken Platz einnehmen.
Worum geht es aber in dieser Religion? Letztlich lässt sich das Ziel auf einen einzigen Punkt herunterbrechen: Eine bessere Welt für alle. Jeder, der für dieses Ziel kämpft und fest im Glauben an das Licht steht, ist in der Lage die Kräfte des Lichts zur Hilfe anzurufen. Um dieses Ziel der besseren Welt zu erreichen, kämpfen die Anhänger des Lichts aber nicht nur gegen alles Böse, dass ihnen begegnet. Viel mehr findet jeder Anhänger seinen persönlichen Bereich, um die Welt zu verbessern.
Die gesamten Lehren lassen sich in drei Begriffen zusammenfassen, den sogenannten Drei Tugenden. Die erste Tugend ist Respekt. Nur wer begreift, dass nicht nur man selbst mit der Welt verbunden ist, sondern die Welt nur dann zu einem besseren Ort für einen selbst wird, wenn man das Glück anderer nicht zerstört, sondern respektiert, kann wirklich eine bessere Welt schaffen. Die zweite Tugend ist Geduld. Die Welt kann nicht an einem Tag verbessert werden, sondern erfordert viele Lebensspannen an harter Arbeit auf diesem Weg. Viele Novizen verlieren ihre Hoffnung, wenn sie dies das erste Mal begreifen. Die dritte Tugend ist Mitgefühl. Mitgefühl ist die stärkste - und gefährlichste - Tugend. Sie zu meistern benötigt unglaubliche Hingabe. Denn Hilfe, die nicht nötig oder sogar unerwünscht ist, kann großen Schaden und Unglück verursachen, da man den anderen daran hindert sich zu entwickeln und Glück aus seinen bestanden Herausforderungen zu ziehen. Nur diejenigen, die durch das Erüben der anderen Tugenden weise genug sind, sollten diese Tugend ausüben.

Typische KlassenkonzepteBearbeiten

SoldatBearbeiten

Soldaten stellen bei den Menschen neben Bauern und Handwerkern die größte Gruppe dar. Ausbildung erhalten sie durch ihr Königreich. Ihr Ansehen hängt vom Rang ab, den sie in der Armee bekleiden. Die Fußsoldaten der Menschen kämpfen typischerweise mit Schwert und Schild. Als Reiter wechseln sie zur Lanze über. Im Fernkampf nutzen sie meist Wurfspeere und Pfeil und Bogen.


SpäherBearbeiten

Leichtgerüstete Soldaten, die nicht direkt im Heer eingesetzt werden, sondern zum Kundschaften und Töten wichtiger feindlicher Ziele aus dem Hinterhalt. Wenige dieser Soldaten schaffen es in hohe Ränge und auch ihr Ansehen bei der Bevölkerung ist eher gering, trotz ihrer wichtigen Aufgaben. Typischerweise nutzen Späher Schwerter, Dolche, Kolben und Armbrüste.


SöldnerBearbeiten

Söldner und Milizen sind meist Bauern oder Handwerker, die aus Gründen der Selbstverteidigung zu den Waffen greifen. Einige von ihnen führen das Kämpfen weiter und lassen sich für einzelne Aufträge bezahlen. Unter den Söldnern finden sich auch Kriminelle und Auftragsmörder.


PaladinBearbeiten

Die Paladine sind schlichtweg die angesehenste Klasse in der Bevölkerung. Generell großzügig und mitfühlend, schafft es keine andere Gruppierung so in die Herzen der einfachen Menschen. Der GroÃßteil dieser Gruppierung entstammt dem Adel. Paladine gehören typischerweise dem Orden der Silberhand, dem Argentumkreuzzug oder dem Scharlachroten Kreuzzug an. Ein Paladin ist ein starker Verfechter der Drei Tugenden und gläubiger Anhänger der Kirche des Heiligen Lichtes. Wenn er zweifelt oder bewusst Böses toleriert, verliert er seine gesamten Kräfte. Paladine kämpfen mit dem Kriegshammer, einer zweihändig geschwungenen Kolbenwaffe.


PriesterBearbeiten

Im Gegensatz zu den Paladinen, sind die Priester eine größere und unterschiedlichere Gruppe. Priester arbeiten im Dienst der Heiligen Kirche des Lichts und nutzen ihre Heilkräfte zum Wohle der Gläubigen. Typischerweise beginnen sie ihre Laufbahn als Novize und bekommen später als vollwertiger Priester eine Gemeinde zugeteilt. Einige von ihnen erreichen den Rang eines Bischofs. Allerdings brechen auch einige die Ausbildung ab und arbeiten in den Gemeinden als Ärzte, Hebammen und Heiler, oftmals weiter von der Kirche unterstützt. Priester ohne Aufgabenbereich kännen entsandt werden, Heerestruppen der Königreiche zu unterstützen. Auch dort Heilen sie meist eher, obwohl sie durchaus mächtige Angriffe wirken können, doch ist der direkte Kampf eher Domäne der Paladine. Priester die dem Schatten folgen, sind unter den Menschen gefürchtet.


ArkanistBearbeiten

(Magier, Hexenmeister): Die Magiewirker der Menschen sind größtenteils recht angesehen. Dämonologie und Nekromantie sind jedoch mit starken Verboten belegt und lediglich unter Restriktionen als pure Theorie zu studieren. Problematisch ist auch die (ungebildeteren Menschen nicht bekannte) Korruption, die der Gebrauch von Magie mit sich zieht. Der süchtigmachende Gebrauch von Magie führt zu einer schleichenden Veränderung des Nutzers und kehrt positive Eigenschaften wie Mitgefühl, Zurückhaltung, Bescheidenheit u.Ä. langsam aber sicher in das Gegenteil um. Je länger Magie angewandt wird, desto egozentrischer und rücksichtsloser geht ein Arkanist vor und desto mehr Grenzen überschreitet er. Magie entstammt dem Nether, der Heimat der Dämonen. Während Magier auf ein gefiltertes Netz (die Leylinien) zurückgreifen, nutzen Nekromanten und Hexenmeister die pure Energie direkt aus dem Nether. Dem entsprechend geht die Umwandlung schneller oder langsamer vor.


TodesritterBearbeiten

Todesritter sind verhasst. Egal, was sie getan haben, ob sie die freie Entscheidung hatten, das alles interessiert die meisten Menschen nicht. Als ehemalige Diener der Geißel, Nutzer von nekromantischer Energien und dem ständigen Drang zu töten widersprechen sie allem, nach dem die Menschen streben. Todesritter verhalten sich konträr zu den Lehren des Lichts. Einzig der Befehl ihres Königs hindert die Bevölkerung daran, sich zusammen zu rotten und Jagd auf alle Todesritter zu machen, derer sie habhaft werden können. Händler können ihnen Waren verweigern oder verteuern, keiner wird ihnen in einer Notlage zu Hilfe eilen. Mehr als "nützlich" werden sie nie sein können. In der Heimat verhasst und mit dem Lichkönig als großem Feind bleibt einem Allianztreuen Todesritter nur eine Möglichkeit. In den Norden zu ziehen und gegen die Geißel zu kämpfen. Jene Geißel, deren Anführer den "verlorenen Schäfchen" allerdings durchaus wieder einen Platz in den eigenen Reihen gewähren würde, wenn sie das Angebot schnell genug annehmen.



Bedeutende Organisationen der MenschenBearbeiten

Orden der SilberhandBearbeiten

Silberhand

(Bitte vervollständigen)


Anführer: Tirion "Aschenbringer" Fordring

Machtzentren: Kathedrale des Lichts in Sturmwind, Abtei von Nordhain, vor dem dritten Krieg auch der Tempel des Licht in Stratholme

Kirche des heiligen LichtsBearbeiten

Die Kirche des Heiligen Lichtes besteht zum größten Teil aus Menschen und wurde auch von diesen gegründet. Kaum Nichtmenschen lassen sich in den höheren Rängen der Kirche anfinden. Aus diesem Grund wird sie als menschliche Organisation gewertet, obwohl sie auch viele Hochelfen, Zwerge und Halbelfen in ihren Reihen zählt.

Anführer: Erzbischof Benedictus


Machtzentren: Kathedrale des Lichts in Sturmwind, Abtei von Nordhain, vor dem dritten Krieg auch der Tempel des Licht in Stratholme

Der Scharlachrote KreuzzugBearbeiten

Kreuzzug Banner2

Durch die Schwächung der Geißel in Lordaeron und den Rückzug nach Nordend haben die Menschen begonnen Lordaeron zurück zu erobern, geführt vom Scharlachroten Kreuzzug. Während dieser sich bei der einfachen Bevölkerung großer Beliebtheit erfreut, sehen ihn die meisten Führer äußerst kritisch auf Grund der fanatischen Einstellung und der - "Erst-schießen-dann-fragen" - Mentalität.

Der Scharlachrote Kreuzzug entstand zu der Zeit, als Lordaeron von der Geißel überrannt, Uther Lichtbringer ermordet und die silberne Hand völlig zersplittert worden war. Um die Bevölkerung so gut es ging vor der Geißel zu bewahren, setzten sich Alexandros Mograine, Issilien, der männliche Hochgeneral Abbendis und der bereits vom Schreckenslord Balnazzar ersetzte Saiden Dathrohan, ferner auch noch Taelan Fordring und Abbendis Tochter zusammen und gründeten den scharlachroten Kreuzzug, um die Streiter des Lichts in Lordaeron wieder unter eigenem Banner zu versammeln und Krieg gegen die Geißel zu führen. Zu dieser Zeit war der Orden trotz Balnazzar noch rechtschaffen, wenn auch durchaus von gewaltigem Zorn gegen die Geißel geprägt. Leicht radikalisierte sich der Orden dann, als Issilien fast von seinem eigenen Pagen, der von der Geißel getötet und direkt wiedererweckt worden war, ermordet worden wäre. Der Kreuzzug wurde misstrauischer und gefährlicher.

Das Aushängeschild und die lebende Legende des Kreuzzugs war Alexandros Mograine, der als Aschenbringer alleine durch ganze Legionen von Untoten hindurchwalzte und seine Soldaten bis hin zum Gefühl der Unbesiegbarkeit hin inspirierte. Doch Balnazzar war auch nicht tatenlos geblieben und hatte begonnen, seinen korrumpierenden Einfluss auszubreiten. Besonders betroffen davon war Alexandros Sohn Renault Mograine, in dessen Herzen Balnazzar Neid und Wut auf seinen eigenen Vater schürte. Es kam wie es kommen musste, und Renault verriet seinen eigenen Vater an die Geißel: Renault erzählte seinem Vater von einem Notfall, bei dem angeblich etliche Menschen von der Geißel angegriffen würden, so dass sich dieser augenblicklich mit seinem Sohn und dem Priester Fairbanks aufmachte, um sie zu retten. Es erwarteten sie jedoch keine Menschen in Not, sondern ein Hinterhalt der Geißel, bei dem etliche Tausende von Untoten sie einkesselten und angriffen. Doch selbst das konnte Alexandros Mograine nicht aufhalten und er verbrannte sie allesamt zu Asche, während Renault spurlos verschwunden und Fairbanks irgendwo unter einem Berg von Leichen begraben war. Als er sich dann kurz ausruhte und sein Schwert zu Boden legte, ergriff Renault aus seinem Versteck kommend den Aschenbringer und ermordete damit seinen Vater von hinten, wodurch das Schwert völlig verdarb. Fairbanks, der das alles halbtot beobachtet hatte, starb schließlich, erwachte von der Seuche betroffen wieder als Untoter, konnte sich jedoch dank seiner Willenstärke dem Griff des Lichkönigs entwinden und rannte zurück zum Kreuzzug. Doch niemand dort glaubte ihm dort, im Gegenteil, er wurde gefoltert und letztendlich im scharlachroten Kloster eingesperrt.

Praktisch ab da an gings ziemlich abwärts mit dem Kreuzzug, denn ohne den Aschenbringer konnte Dathrohan alias Balnazzar seinen Einfluss vollends geltend machen und korrumpierte den Kreuzzug immer weiter, bis er zu dem verblendeten fanatischen Orden geworden war, der er heute ist. Ziel von Balnazzar war es eigentlich, mithilfe des Ordens sowohl die Geißel als auch die Verlassenen auszulöschen und den Orden dann gegen die Allianz aufzuhetzen, um auf Azeroth den Widerstand gegen die brennende Legion erneut brechen zu können. Der Plan wurde allerdings vereitelt, als Arthas dann mit seinem brutalen Blitzangriff den Großteil der gesammelten Armee des Kreuzzugs in Neu-Avalon zerschmetterte.

Allgemein: Der Kreuzzug war in seiner radikaleren Form natürlich immer deutlich der Allianz zugewandt, welche aber nicht so recht was mit ihm zu tun haben wollte, auch wenn sie wusste, dass der Kreuzzug das größte Bollwerk gegen die Geißel darstellte. Für die Menschen, die noch im ehemaligen Lordaeron lebten, und auch für viele einfachere Leute, waren die Kreuzzügler aber alles andere als bösartige Fanatiker, sondern regelrecht Helden, die sie vor der Geißel beschätzten und ihnen ein sicheres Leben gewährleisteten.

Anführer: Alexandros "Aschenbringer" Morgraine (ermordet), Brigitte Abbendis, Admiral Westwind, Dathrohan "Balnazzar" (getötet).

Machtzentren: Scharlachrotes Kloster und Ländereien in Tirisfal, Herdweiler in den Westlichen Pestländern, Tyr's Hand in den Östlichen Pestländern. Neu-Avalon als dritte große Stadt wurde zusammen mit der gesamten Offensivkraft in der letzten Geißeloffensive vernichtet.


Kirin TorBearbeiten

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Die Kirin Tor sind die herrschende Magokratie in Dalaran. Anders als häufig angenommen wird ist nicht jeder aus Dalaran stammende Magier automatisch ein Kirin Tor, stattdessen bilden die 120 Mitglieder dieser Vereinigung den Senat von Dalaran. Aus Ihrer Mitte formt sich der "Rat der Sechs", dessen Angehörige bis auf den offiziellen Führer der Kirin Tor geheimgehalten werden. Der Rat regiert den Stadtstaat Dalaran von der Violetten Zitadelle aus und verteilt Aufgaben an die Erzmagier, denen widerum die normalen Magier unterstellt sind.


Anführer: Rhonin Redhair

Machtzentren: Dalaran, Mühlenbern