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Alliance 32 Alvaro Castillo
Álvaro - Geisterstadt
Ingame-Name: Álvaro
Titel: Künstler, Hauptmann der Phönixlegion
Rasse: IconSmall Human Male Mensch
Klasse: IconSmall Warrior Krieger
Charakterdaten:
Vorname: Alvaro
Nachname: Castillo
Geburtsdatum/-ort: Tarrens Mühle, Alterac
Alter: 45
Zugehörigkeit: Phönixlegion, das Syndikat, Königreich von Alterac
Gilde: Phönixlegion
Aussehen:
Größe: 180 cm
Gewicht: normal
Haarfarbe: weiß-grau
Augenfarbe: bernsteinbraun
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: neutral
Alvaro Castillo ist ein älterer, in der Öffentlichkeit meist fein gekleideter Herr, der einst in Tarrens Mühle, also im Königreich Alterac lebte. Heute ist er hochrangiges Mitglied des Syndikats und zugleich Hauptmann seiner selbst gegründeten Phönixlegion, mit der er die Vorhaben des Syndikats unterstützt.

Leben in Tarrens MühleBearbeiten

Alvaro Castillo wurde lange vor dem Ersten Krieg in Tarrens Mühle als Sohn eines Malers und einer Köchin geboren. Tarrens Mühle war damals eine aufrichte Kleinstadt Alteracs und Alvaro liebte sie. Wie sein Vater wollte auch Alvaro Maler werden. Er entwickelte schon in jungen Jahren ausgesprochen gelungene Architekturzeichnungen und Gemälde. Auch für die Literatur, selbst für die Geschichte der Welt begann er sich bald zu interessieren. Er wollte alles über die mystischen Wälder der Kaldorei wissen und nahm sich vor, sie irgendwann einmal zu besuchen.

Alteracs Verrat im Zweiten KriegBearbeiten

Als Alvaro volljährig war, traten die Orcs durch das Dunkle Portal und überfielen Sturmwind. Als sie Jahre später die nördlicheren Reiche überfallen wollten, wodurch der Zweite Krieg ausgelöst wurde, verriet das Königreich Alterac die Allianz und schloss sich der orcischen Horde an. Die Folge darauf war, dass die Nachbarkönigreiche Alteracs, also Lordaeron und Stromgarde Alterac umzingelten. Alterac fiel schließlich und der Großteil des Reiches, ebenso Alvaros Heimat, Tarrens Mühle, wurde ein Protektoriat Lordaerons. Alvaro war schließlich ein aufrichter Mann in dem Mittzwanzigern, der kurz zuvor sogar die Nachricht erhielt, bald Vater zu werden. Und trotzdem wusste er nun, dass die Zeit gekommen war. Die Zeit war gekommen, Alterac zu verlassen und die Welt zu erkunden. Er konnte es ebenso nicht ertragen, in einem neuen Alterac zu leben, ein Alterac unter einem neuen Herrscher.

Alvaro reist um die WeltBearbeiten

Alvaro wollte Alterac erstmal vergessen. Er zog in ein kleines Haus in Boralus, wo er sich seinen Zeichnungen und Büchern widmete. Jahre verbrachte er dort und entwickelte Zeichnungen für verschiedenste Bauwerke. Geld verdiente er damit, indem er Gemälde für Leute malte, oder eben seine Zeichnungen an Bauherren verkaufte. Er war nie sonderlich reich, aber auch nie arm. Als er genug Geld zusammenhatte, beschloss er, mit einem Schiff nach Kalimdor zu reisen und die jahrelang studierten Mythen mit eigenen Augen zu sehen. Jahre lang lebte er dort und studierte immer weiter. Er hatte selten eine feste Unterkunft, sondern wanderte von Ort zu Ort, hatte es in der Wildnis oft mit ungewünschten Gästen zu tun.

HeimkehrBearbeiten

Jahre verstrichen. Alvaro musste in den letzten Jahren immer mehr an Alterac denken, und was daraus wohl geworden war. Er musste sich auf den Heimweg machen. Als der jetzt Grauhaarige in Alterac ankam, hatte sich viel verändert. Seine Heimatstadt, Tarrens Mühle, war voll von Ungeziefern. Nein, das konnte nicht sein. Es waren Untote, die die alten Stadthäuser geschändet hatten und sich doch irgendwie organisiert hatten. Sogar Wachen standen da, am Horizont sichtbar. Als er weiter gen norden wanderte, wurde er von Banditen überfallen, doch Alvaro vermochte es, sich zu verteidigen. Alvaro war siegreich, aber verschonte seine Gegner. Er stellte sich ihnen vor und fragte nach König Aiden Perenolde. Die Banditen schauten ihn verwirrt an und fragten, wer er sei. Stunden später saß Alvaro bei ihnen am Lagerfeuer und die Banditen, welche einst Bewohner Alteracs waren, erzählten ihm alles, was geschah. König Aiden Perenolde war gestorben und sein Sohn Alliden leitete eine Organisation namens Syndikat. Jetzt erst verstand Alvaro all dies. Er wollte sofort nach Alterac zu Prinz Alliden Perenolde und dem Syndikat beitreten, doch zu seiner Enttäuschung stellte sich heraus, dass Alterac zerfallen war. Statt der warm angezogenen Einwohner, liefen dort riesige Oger umher. Alles war zerstört.

Tage später kniete Alvaro vor Prinz Alliden Perenolde, der auf einem Gehöft im Nordwesten des Reiches Zuflucht gefunden hatte, nieder und wurde so in das Syndikat aufgenommen.

Außerdem machte er sich auf die Suche nach seiner Tochter, die mittlerweile 20 Jahre alt sein müsste. Es dauerte nicht lange, da fand er sie, eine kleine Kundschafterin des Syndikats, irgendwo auf einem verlassenen Gehöft im Alteracgebirge, bewacht von anderen Banditen des Syndikats. Sie stellte sich als Karena Castillo vor und folgte Alvaro bald schon auf Schritt und Tritt.

Die PhönixlegionBearbeiten

Tage, Wochen und Monate verstrichen. Der alte Alvaro genoss eine harte Ausbildung und arbeitete sich die Ränge hoch, bis er am Ende ein einflussreiches und mächtiges Mitglied des Syndikats war. Alvaro hatte jedoch Sehnsucht nach einem mehr organisiertem Militär und so gründete er mit Erlaubnis Perenoldes die Phönixlegion. Ihr Ziel: Ein Militär aufzustellen, dass Alteracs Feinde zerschmettern und die alte Ehre zurückholen kann.

Und so nimmt der Weg seinen Lauf.